ELEMENTE AM START:
Um eine beliebige Komplexität zu produzieren, wird intuitiv ein sehr spezieller Ausgangspunkt erwartet. Erstaunlicherweise ist dies überhaupt nicht der Fall!
Jeder Aspekt einer völlig beliebigen Entität kann den Beginn eines beliebig komplexen Gewebes von Bedeutung darstellen. Dies kann jeden Markt-Teilnehmer, deren Relationen untereinander sowie auch beliebige Aussagen über marktfremde Tatsachen betreffen.

ASSOZIATIONEN OHNE ENDE:
Nicht erst die Informations-Ästhetik (Frank & Franke 1997) hat gezeigt, dass die Syntax eine recht dominante Rolle der Semantik gegenüber spielt. Literarische Texte funktionieren hier ganz ähnlich wie die Musik.
In beiden Modi kann mit einem beliebigen Wort/Ton aus dem Wortschatz/Tonschatz (Code) begonnen werden. Systemtheoretisch interessant ist dann aber, dass die erste Entität (Wort/Ton) alle Freiheiten hat, die zweite dann aber schon in seiner Anschlussfähigkeit bedingt ist.
Denn es ist nicht einfach ein neues Element: Hier beginnen die Meta-Elemente (die Relationen) zu emergieren. Damit determiniert und limitiert sich Sinn rekursiv selbst, was aber unendlich weit führen kann.

|