URSACHE UND WIRKUNG:
Wahrnehmung ist immer nur ein Ausschnitt von Realität, auch wenn der Beobachter das gerne vergisst. Und weil nicht Alles simultan wahrgenommen werden kann (aufgrund der bei jedem Beobachter-System endlichen Aufnahme- und Verarbeitungs-Kapazität), wird eben seriell wahrgenommen.
Aus der eher zufälligen Reihenfolge der Wahrnehmung wird regelmäßig eine narrative Identität konstruiert. Die daraus abgeleitete Kausalität ist jedoch nur innerhalb dieses situativen Konzeptes gültig! (Relativistische Paradigmen sehen ganz anders aus.)
Interessant ist, wie stark der Mensch doch an seiner biologischen, struktur-determinierten Sichtweise hängt, selbst wenn diese rational eindeutig widerlegt ist: Einen Körper zu haben, prägt halt doch enorm!

PROBLEM UND LÖSUNG:
Beim inter-disziplinären Design gingen wir noch davon aus, wie sich ein Problem optimal lösen lässt. Die Sicht des trans-disziplinären Design ist eine andere: Ist vielleicht die Lösung das Problem?
Vergleichbar ist die Super-Supervision: Therapie ist eine Form von Supervision eines Klienten. Was ist aber, wenn der Therapeut z.B. Angst hat, nicht mehr gebraucht zu werden und Supervision braucht?
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